P R E S S E / A U S S T E L L U N G E N:
"HIER IST ES JA AUCH NICHT SCHLECHT"
Christoph Elbern über eine Ausstellung von Lo Blickensdorf in der Delta-Galerie Düsseldorf
"Eigentlich sind seine Typen allesamt Selbstporträts. Sieht er doch selbst so aus: Glatze, dünn, schlacksig und tausend Visagen in einem Gesicht. Seine Bilder sind statisches Theater, in dem er selbst immer die Hauptrolle spielt. Eine Masse gleich¬geschalteter Gestalten (Glatzen, Ringelhemden) starrt stur in eine Richtung. Einer fällt auf, weil er interessiert noch oben linst: Voilà, ein Individualist. Blickensdorf hatte mit Farbe bis vor kurzem nicht viel im Sinn. Seine haarlosen Phantasien waren immer Grau in Grau. Dann sagte ihm einer: "Mal doch mal was Buntes!" und es entstand ein Bild, in dem er mit Farben nur so klotzte. Titel: "Mal doch mal was Buntes!" Seitdem ist die Welt des Lo Blickensdorf durchweg farbiger geworden. Er entwickelte sogar eine eigene für seine Theatralik typische Farbenlehre: "Ich, Farben trennend" heißt ein Bild, in dem sein Protagonist den Bildhintergrund mit Armen und Beinen in die verschiedenen Grundfarben unterteilt. Er tut das mit einem Gesichtsausdruck, der zwischen Acid-Trip und Wahnsinn liegt. Dieser naive Schwachsinn, diese Philosophie des Banalen und sein anmaßendes Desinteresse an allem, was in der Kunst "angesagt" ist, machen ihn zu einem ernst zunehmenden Künstler. Auch wenn ihm das nicht passt."

Plakat der Gruppenausstellung mit (Text siehe unten)
Beuys, Blickensdorf, Helnwein, Merz,
Grützke, McLean u.a.
BETR.: KUNSTFÖRDERUNG Im Jahre 1986 hat sich der Künstler Lo Blickensdorf mit der Bitte um Unterstützung seiner künstlerischen Arbeit an zahlreiche Firmen gewendet. Lo Blickensdorf wollte diese Förderung nicht umsonst haben, sondern: „Ich verpflichte mich ein oder zwei Jahre lang meine Bilder, Zeichnungen etc. nicht nur mit meinem Namen sondern auch Ihrem Firmennamen oder –zeichen zu signieren, während Sie mir monatlich eine bestimmte Summe bezahlen.“ Sechsundzwanzig Firmen haben geantwortet – alle mit ablehnendem Bescheid. Einige besonders gut ausgestattete Firmen wie „Mercedes Benz“ konnten auf ein schon bestehendes Förderungsprogramm verweisen, andere lehnten indigniert ab oder versuchten ihre Produkte an den Mann zu bringen („...sende Ihnen informationshalber unseren Orion-Hauptkatalog zu.“) (Aus Zitty ca. 1987)


Der Graf in der Boulevardpresse

Der Graf in Casablanca

Berliner Zeitung, 15.12.2007

Celeste Kunstpreis Ausstellung 2008


Fernsehportrait in der Sendung zibb im rbb


Buchpremiere am 1.9.2009 im Hotel Adlon, Berlin Fotos: Steffi Rogge

Berliner Kurier 21.6.2009




Lesung in standesgemäßem Ambiente (Fotos: Wolfgang Quickels)


Westfälische Nachrichten vom 2.11.2009




Der Graf schreibt im Berlin Buch über die Straße unter den Linden

Zitty Berlin 3.12.2009

ULTIMO 21.9.2009

Berliner Zeitung 31.12.2009

Der Tagesspiegel vom 7.1.2010
Film vom rbb im Dezember 2010

Hallo MS am 28.6.2010

Stadtzeitung Zitty Februar/März 2011

Zitty-Spezial Essen+Trinken 2011/12
dpa-Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 18.11.11
dpa-Artikel 20.11.11


Ausstellung in der Galerie LUX Berlin vom 08.12.2011 - 07.01.2012

Am 13.12.11 im Deutschlandfunk in der Sendung "Corso - Kultur nach 3"
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